Korrodierte Leiterplatte im Fokus vor unscharfen Fabrikmaschinen, Rostmuster auf Elektronik in moderner Produktionshalle


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Welche Schäden verursacht Korrosion an Maschinen?

Korrosion an Maschinen entsteht durch chemische Reaktionen zwischen gasförmigen Schadstoffen und metallischen Oberflächen, besonders an elektronischen Komponenten. Aggressive Gase wie Schwefelwasserstoff, Chlor oder Stickoxide greifen Metalle an und führen zu Ausfällen von Steuerelektronik, Produktionsunterbrechungen und kostspieligen Reparaturen. Die wirtschaftlichen Folgen reichen von ungeplanten Stillständen bis zu Totalausfällen ganzer Anlagen, besonders in der Papierindustrie, Metallurgie und Petrochemie.

Was ist Korrosion an Maschinen und wie entsteht sie?

Korrosion an Maschinen ist eine chemische Reaktion, bei der gasförmige Schadstoffe metallische Oberflächen angreifen und zerstören. Besonders gefährdet sind elektronische Komponenten wie Leiterplatten, Kontakte und Steuereinheiten, die auf präzise Leitfähigkeit angewiesen sind. Der Prozess beginnt oft schleichend und bleibt zunächst unbemerkt, bis erste Funktionsstörungen auftreten.

Die chemischen Reaktionen laufen ab, wenn Schadstoffe in der Luft auf metallische Oberflächen treffen. Schwefelwasserstoff reagiert beispielsweise mit Kupfer zu Kupfersulfid, während Chlorgas Metalloxide bildet, die isolierend wirken. Diese Reaktionen verändern die elektrischen Eigenschaften der Bauteile und führen zu Fehlfunktionen.

In industriellen Umgebungen sind die Konzentrationen dieser Gase oft erhöht. Produktionsprozesse setzen kontinuierlich aggressive Substanzen frei, die sich in geschlossenen Räumen anreichern. Ohne geeignete Luftreinigung greifen diese Gase Tag für Tag die empfindliche Elektronik an und verkürzen die Lebensdauer der Anlagen erheblich.

Welche konkreten Schäden verursacht Korrosion an Maschinen und Elektronik?

Die Schäden durch Korrosion sind vielfältig und oft gravierend. Der Ausfall von Steuerelektronik steht an erster Stelle: Korrodierte Kontakte verlieren ihre Leitfähigkeit, Sensoren liefern falsche Werte, und Steuerungssysteme fallen komplett aus. Was als kleine Störung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Produktionsstillstand.

Wirtschaftlich schmerzhaft sind die Folgekosten. Ungeplante Produktionsunterbrechungen bedeuten Umsatzverluste, Lieferverzögerungen und enttäuschte Kunden. Die Reparaturkosten für korrodierte Elektronik übersteigen oft die ursprünglichen Anschaffungskosten, da häufig ganze Baugruppen ausgetauscht werden müssen.

In der Papierindustrie führen korrosionsbedingte Ausfälle zu besonders hohen Verlusten. Wenn eine Hochleistungs-Papiermaschine stoppt, entstehen Kosten von mehreren tausend Euro pro Stunde. In der Metallurgie gefährden Steuerungsausfälle nicht nur die Produktion, sondern auch die Sicherheit der Mitarbeiter. Die Petrochemie kämpft mit ähnlichen Problemen bei komplexen Prozesssteuerungen.

Besonders tückisch: Viele Anlagenhersteller bieten keine Garantie für Elektronik, die einer Luftbelastung über dem internationalen Standard G1 ausgesetzt ist. Du trägst also das volle Risiko.

Welche Industrien sind besonders von Maschinenkorrosion betroffen?

Die Papierindustrie gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen. Bei der Zellstoffproduktion entstehen schwefelhaltige Verbindungen und andere aggressive Gase in hohen Konzentrationen. Diese Gase greifen die Steuerungselektronik der Papiermaschinen direkt an und verursachen häufige Ausfälle.

In der Metallurgie setzen Schmelzprozesse gefährliche Gase frei. Schwefeldioxid, Stickoxide und andere Schadstoffe entstehen bei hohen Temperaturen und verteilen sich in der Produktionshalle. Die Steuerelektronik moderner Schmelzöfen und Gießanlagen ist diesen Belastungen permanent ausgesetzt.

Die Petrochemie arbeitet mit komplexen chemischen Prozessen, bei denen korrosive Gase unvermeidbar sind. Raffinerien und Chemiefabriken kämpfen mit Schwefelwasserstoff, Chlor und anderen aggressiven Substanzen. Die Prozesstechnik muss zuverlässig funktionieren, da Ausfälle hier besonders gefährlich werden können.

Rechenzentren und IT-Räume sind überraschend anfällig. Auch geringe Schadstoffkonzentrationen reichen aus, um empfindliche Serverkomponenten zu schädigen. In städtischen Gebieten oder in der Nähe von Industrieanlagen steigt das Risiko deutlich.

Die Abwassertechnik nutzt häufig Chlorgas zur Desinfektion. Bei der Lagerung und Handhabung können Leckagen auftreten, die nicht nur die Elektronik angreifen, sondern auch Sicherheitsrisiken darstellen. Kommunale Betriebe benötigen deshalb besonders zuverlässigen Korrosionsschutz.

Wie erkennt man Korrosionsrisiken, bevor Schäden entstehen?

Die Früherkennung von Korrosionsrisiken beginnt mit der Messung der Luftqualität. Spezielle Analyseverfahren erfassen die Konzentration gasförmiger Schadstoffe in der Raumluft. Diese Messungen zeigen, ob deine Elektronik gefährdet ist, bevor erste Schäden sichtbar werden.

Der internationale Standard ANSI/ISA Norm ISA-71.04-2013 definiert Luftqualitätsklassen für elektronische Umgebungen. Die Klassifizierung G1 gilt als akzeptable Luftqualität für empfindliche Elektronik. Alles darüber bedeutet erhöhtes Korrosionsrisiko und potenzielle Garantieprobleme mit Anlagenherstellern.

Warnsignale erkennst du an verschiedenen Indikatoren: Verfärbungen an Leiterplatten, häufige Fehlfunktionen ohne erkennbare Ursache, oder verkürzte Lebensdauer elektronischer Bauteile. Wenn Komponenten deutlich früher ausfallen als vom Hersteller angegeben, liegt oft eine erhöhte Schadstoffbelastung vor.

Regelmäßige Luftanalysen sind wichtig, da sich Belastungen ändern können. Neue Produktionsprozesse, veränderte Rohstoffe oder Umbauten in der Nachbarschaft beeinflussen die Luftqualität. Eine jährliche Überprüfung hilft, Risiken rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wie kann man Maschinen und Elektronik vor Korrosion schützen?

Der effektivste Schutz vor Korrosion ist die chemisorptive Luftfilterung. Anders als einfache Partikelfilter entfernen diese Systeme gasförmige Schadstoffe durch chemische Reaktionen. Die Schadstoffe werden nicht nur festgehalten, sondern chemisch neutralisiert und dauerhaft gebunden.

Überdrucksysteme schaffen in Steuerungsräumen einen leichten Überdruck mit gefilterter Luft. Dadurch kann keine belastete Außenluft eindringen. Diese Positive Pressurization Units arbeiten kontinuierlich und schützen empfindliche Elektronik zuverlässig vor gasförmigen Kontaminationen.

Umluftanlagen reinigen die vorhandene Raumluft im Kreislauf. Sie eignen sich besonders für geschlossene Räume, in denen Schadstoffe entstehen oder eindringen. Die Luft wird kontinuierlich durch Filtermedien geleitet, die aggressive Gase chemisch binden.

Für extrem belastete Umgebungen kommen Tiefbettfilter zum Einsatz. Diese Deep Bed Scrubber arbeiten mit großen Filtervolumen und hoher Kontaktzeit zwischen Luft und Filtermedium. Sie bewältigen auch hohe Schadstoffkonzentrationen, wie sie in Raffinerien oder Stahlwerken vorkommen.

Wichtig ist die maßgeschneiderte Lösung. Jede Branche hat spezifische Schadstoffe und Belastungsmuster. Die Filtermedien müssen auf die vorhandenen Gase abgestimmt sein. Eine Papierindustrie benötigt andere Lösungen als ein Rechenzentrum oder eine Kläranlage.

Wie Dolge Systemtechnik bei Korrosion hilft

Wir bieten dir umfassende Lösungen für den Schutz vor Korrosion an Maschinen und Elektronik. Unsere Kernkompetenz liegt in der chemisorptiven Luftfilterung, mit der wir seit über 25 Jahren industrielle Anlagen schützen. Als Master Distributor für Purafil in Nordeuropa kombinieren wir bewährte Technologie mit individueller Beratung.

Unser Ansatz beginnt mit einer gründlichen Analyse deiner Situation:

  • Mess- und Analyseverfahren zur präzisen Erfassung der Luftbelastung
  • Bewertung des Korrosionsrisikos nach internationalen Standards
  • Entwicklung maßgeschneideter Filtersysteme für deine spezifischen Anforderungen
  • Installation und Wartung der Luftreinigungsanlagen
  • Regelmäßige Kontrolle und Optimierung der Schutzmaßnahmen

Unsere Korrosionsschutz-Lösungen schützen Steuerelektronik in der Papierindustrie, Metallurgie, Petrochemie, Abwassertechnik und vielen weiteren Branchen. Mit unserem eigenen chemischen Labor analysieren wir Filtermedien und passen sie kontinuierlich an deine Bedürfnisse an.

Der Service ist für dich kostenlos und unverbindlich. Wir kommen gerne zu dir vor Ort, verschaffen uns einen Überblick über deine individuellen Herausforderungen und entwickeln konkrete Lösungsvorschläge. So verhinderst du kostspielige Produktionsausfälle, bevor sie entstehen.

Kontaktiere uns unter +49 (0) 5651-2273-0 oder mail@dolge-systemtechnik.de für eine erste Beratung zu deinem Korrosionsschutz.

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    Andreas Peetz: Experte für Elektronik-Korrosion und Gase

    Andreas Peetz

    Leiter Innendienst

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