Saubere Luft in Rechenzentren schützt teure IT-Hardware vor Korrosionsschäden und kostspieligen Ausfällen. Gasförmige Schadstoffe können Serverkomponenten beschädigen, die Lebensdauer verkürzen und zu ungeplanten Betriebsunterbrechungen führen. Eine optimale Luftqualität sichert den zuverlässigen Betrieb und reduziert Wartungskosten erheblich.
Was passiert, wenn die Luftqualität in Rechenzentren schlecht ist?
Schlechte Luftqualität führt zu Korrosionsschäden an elektronischen Bauteilen, die Systemausfälle und kostspielige Reparaturen verursachen. Gasförmige Schadstoffe greifen Leiterplatten, Kontakte und Verbindungen an, wodurch die Hardware vorzeitig altert und unzuverlässig wird.
Die Auswirkungen zeigen sich oft schleichend. Anfangs treten sporadische Fehler auf, die schwer zu diagnostizieren sind. Mit der Zeit häufen sich Systemabstürze und Datenverluste. Die Lebensdauer von Servern, Switches und anderen kritischen Komponenten verkürzt sich deutlich.
Die finanziellen Folgen sind erheblich. Ungeplante Ausfälle kosten Unternehmen nicht nur Geld für Ersatzteile und Reparaturen, sondern auch Produktivitätsverluste. Bei kritischen Anwendungen können bereits wenige Stunden Ausfall Schäden in Millionenhöhe verursachen.
Welche Luftschadstoffe bedrohen Rechenzentren am meisten?
Schwefelwasserstoff, Chlor, Ammoniak und Stickstoffdioxid gehören zu den gefährlichsten Schadstoffen für IT-Hardware. Diese korrosiven Gase entstehen durch industrielle Prozesse in der Umgebung oder gelangen durch Lüftungssysteme in die Räume.
Schwefelwasserstoff entsteht häufig in der Nähe von Kläranlagen oder industriellen Betrieben. Er greift besonders Kupferverbindungen an und verursacht schwarze Verfärbungen auf Leiterplatten. Chlorgas kann aus Schwimmbädern oder Wasseraufbereitungsanlagen stammen und führt zu Kontaktkorrosion.
Ammoniak kommt oft aus landwirtschaftlichen Betrieben oder chemischen Prozessen. Es beschädigt elektronische Kontakte und kann Isolationsmaterialien angreifen. Stickstoffdioxid aus Verkehrsabgasen oder Verbrennungsprozessen oxidiert Metalloberflächen und verschlechtert die Leitfähigkeit.
Besonders tückisch sind niedrige Konzentrationen, die über längere Zeit wirken. Sie bleiben oft unbemerkt, bis sich erste Schäden zeigen.
Wie erkenne ich Luftqualitätsprobleme in meinem Rechenzentrum?
Warnsignale sind häufige Hardwarefehler, unerklärliche Systemabstürze und sichtbare Korrosionsspuren an elektronischen Bauteilen. Verfärbungen auf Leiterplatten oder Kontakten deuten auf gasförmige Verunreinigungen hin.
Regelmäßige Luftmessungen geben Aufschluss über die tatsächliche Belastung. Korrosions-Test-Coupons sind eine einfache Methode, um das Korrosionspotenzial zu bewerten. Diese kleinen Metallplättchen werden für einen bestimmten Zeitraum im Rechenzentrum platziert und anschließend analysiert.
Kontinuierliche Überwachungssysteme messen gasförmige Schadstoffe in Echtzeit. Sie warnen frühzeitig vor kritischen Konzentrationen und ermöglichen schnelle Gegenmaßnahmen. Die ANSI/ISA-Norm ISA-71.04-2013 definiert Grenzwerte für verschiedene Korrosivitätsklassen.
Achten Sie auch auf ungewöhnliche Gerüche, erhöhte Ausfallraten bestimmter Komponenten oder Probleme nach Wartungsarbeiten. Diese Anzeichen können auf Luftqualitätsprobleme hindeuten.
Welche Luftreinigungstechnologien funktionieren in Rechenzentren?
Chemisorptive Filterung ist die wirksamste Technologie für gasförmige Schadstoffe in Rechenzentren. Im Gegensatz zu mechanischen Filtern, die nur Partikel zurückhalten, neutralisiert sie korrosive Gase chemisch und dauerhaft.
Mechanische Filter eignen sich gut für Staub und Partikel, sind aber gegen gasförmige Verunreinigungen wirkungslos. HEPA-Filter können sogar kontraproduktiv sein, wenn sie Schadstoffe konzentrieren, ohne sie zu entfernen.
Chemisorptive Systeme verwenden speziell imprägnierte Medien, die mit Schadstoffen reagieren und sie unschädlich machen. Sie arbeiten bei Raumtemperatur und benötigen keine zusätzliche Energie für die Reinigung. Die Filtermedien haben eine hohe Kapazität und lange Standzeiten.
Kombinierte Systeme nutzen mechanische Vorfilter für Partikel und chemisorptive Hauptfilter für Gase. Diese Lösung bietet umfassenden Schutz und optimiert die Lebensdauer aller Komponenten.
Wie wir bei der Luftreinigung in Rechenzentren helfen
Wir bieten maßgeschneiderte Luftreinigungslösungen speziell für Rechenzentren, die auf über 35 Jahren Erfahrung in der chemisorptiven Filtertechnik basieren. Unser Ansatz beginnt mit einer gründlichen Analyse der Luftqualität vor Ort.
Unsere Lösungen umfassen:
- Luftqualitätsmessungen mit Korrosions-Test-Coupons und kontinuierlichen Überwachungssystemen
- Purafil Positive Pressurization Units (PPU) für den gezielten Schutz kritischer IT-Bereiche
- Corrosive Air Systems (CAS) für die Umluftfiltration in Serverräumen
- OnGuard-4000-Überwachungssysteme für kontinuierliche Korrosivitätsmessung nach ANSI/ISA-Standard
- Umfassende Beratung und regelmäßige Wartung für optimale Systemleistung
Unser „Wheel of Clean Air“-Konzept berücksichtigt alle Faktoren für saubere Luft in Ihrem Rechenzentrum. Professioneller Korrosionsschutz für Rechenzentren erfordert eine ganzheitliche Betrachtung aller Einflussfaktoren. Kontaktieren Sie uns unter +49 (0) 5651-2273-0 für eine kostenlose Beratung und Luftqualitätsanalyse vor Ort.










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