Steuerungssysteme fallen in der Produktion hauptsächlich durch gasförmige Kontamination und Korrosion aus. Aggressive Gase greifen elektronische Komponenten an und führen zu kostspieligen Produktionsausfällen. Diese Probleme entstehen besonders in der Papierindustrie, Metallurgie und Petrochemie, wo korrosive Dämpfe die empfindliche Steuerungselektronik beschädigen. Rechtzeitige Erkennung der Warnsignale und präventive Schutzmaßnahmen können teure Stillstände verhindern.
Was sind die häufigsten Ursachen für Ausfälle von Steuerungssystemen?
Gasförmige Kontamination ist die Hauptursache für Steuerungsausfälle in der industriellen Produktion. Korrosive Gase wie Schwefelwasserstoff, Ammoniak und Chlor dringen in Schaltschränke ein und greifen Leiterplatten, Kontakte und elektronische Bauteile an. Diese unsichtbaren Schadstoffe entstehen bei vielen Produktionsprozessen und können binnen Monaten zu kompletten Systemausfällen führen.
Die Auswirkungen auf die Elektronik sind verheerend: Kupferleiterbahnen korrodieren, Lötstellen werden brüchig und Kontakte verlieren ihre Leitfähigkeit. Besonders gefährdet sind Steuerungssysteme in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit, da diese die korrosive Wirkung der Gase verstärkt.
Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen und Staubbelastung verschärfen das Problem zusätzlich. Viele Anlagenhersteller gewähren keine Garantie für Elektronik, die einer Luftbelastung über dem internationalen Standard G1 (ANSI/ISA-Norm ISA‑71.04‑2013) ausgesetzt ist.
Wie entstehen korrosive Gase in der Industrie und warum sind sie so gefährlich?
Korrosive Gase entstehen als Nebenprodukte industrieller Prozesse in verschiedenen Branchen. In der Papierindustrie setzen Bleichprozesse Chlorgas und schwefelige Verbindungen frei. Metallurgische Betriebe produzieren Schwefelwasserstoff und Stickoxide beim Schmelzen und Verarbeiten von Metallen. Die Petrochemie erzeugt eine Vielzahl aggressiver Dämpfe durch Raffinationsprozesse.
Diese Gase sind besonders gefährlich, weil sie bereits in geringsten Konzentrationen Schäden verursachen. Schwefelwasserstoff beispielsweise beginnt schon bei 10 Teilen pro Milliarde (ppb), Kupfer anzugreifen. Die Korrosion erfolgt oft schleichend und unsichtbar, bis plötzlich wichtige Steuerungsfunktionen ausfallen.
Das Tückische: Die Gase verteilen sich gleichmäßig in der Raumluft und dringen durch kleinste Öffnungen in vermeintlich geschützte Schaltschränke ein. Selbst moderne Gehäuse bieten keinen ausreichenden Schutz vor diesen molekularen Angreifern.
Welche Warnsignale zeigen, dass deine Steuerungselektronik gefährdet ist?
Frühe Warnsignale für Korrosionsschäden sind oft subtil, aber erkennbar. Häufige Kommunikationsfehler zwischen Steuerungskomponenten, sporadische Systemabstürze ohne erkennbare Ursache und zunehmende Fehlfunktionen bei Sensoren deuten auf beginnende Korrosionsschäden hin.
Sichtbare Anzeichen umfassen:
- grünliche oder bläuliche Verfärbungen an Kupferleiterbahnen
- weiße, pulvrige Ablagerungen auf Leiterplatten
- korrodierte Kontakte an Steckverbindungen
- ungewöhnliche Gerüche nach faulen Eiern oder Chlor in Schaltschränken
Besonders aufmerksam solltest du werden, wenn sich die Ausfallhäufigkeit deiner Steuerungssysteme erhöht oder wenn Ersatzteile ungewöhnlich schnell verschleißen. Diese Symptome treten oft Monate vor einem kompletten Systemausfall auf und bieten noch Gelegenheit für präventive Maßnahmen.
Wie kann man Steuerungssysteme vor Korrosion und Ausfällen schützen?
Präventive Luftreinigung ist der wirksamste Schutz vor Korrosionsschäden an Steuerungssystemen. Chemisorptive Luftfilteranlagen neutralisieren aggressive Gase, bevor sie elektronische Komponenten erreichen können. Diese Systeme arbeiten nicht nur physikalisch filtrierend, sondern wandeln Schadstoffe chemisch in harmlose Verbindungen um.
Wichtige Schutzmaßnahmen umfassen:
- Installation von Positivdruckanlagen in Schaltschränken
- kontinuierliche Überwachung der Luftqualität mit Korrosionssensoren
- regelmäßige Wartung und Austausch von Filtermedien
- Abdichtung kritischer Elektronikbereiche
Die Umgebungsüberwachung spielt eine zentrale Rolle: Moderne Korrosionsmonitore messen kontinuierlich die Luftbelastung und warnen vor kritischen Werten. So kannst du rechtzeitig reagieren, bevor teure Schäden entstehen.
Wartungsbasierte Ansätze ergänzen die technischen Lösungen: Regelmäßige Inspektionen der Elektronik, professionelle Reinigung von Leiterplatten und der präventive Austausch besonders gefährdeter Komponenten verlängern die Lebensdauer deiner Steuerungssysteme erheblich.
Wie hilft Dolge Systemtechnik bei Steuerungsausfällen?
Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz deiner Steuerungssysteme durch bewährte chemisorptive Luftfilterung. Unsere Expertise basiert auf über 35 Jahren Erfahrung in der industriellen Luftreinigung und dem Schutz empfindlicher Elektronik vor korrosiven Gasen.
Unser Korrosionsschutz umfasst:
- kostenlose Luftqualitätsanalyse vor Ort mit Corrosion Classification Coupons
- kontinuierliche Überwachung mit OnGuard‑4000‑Korrosionsmonitoren
- Purafil®-Positivdruckanlagen (PPU) für einzelne Schaltschränke
- Umluftanlagen (CAS) für größere Elektronikräume
- Deep-Bed-Scrubber (DBS) für hochkonzentrierte Gasbelastungen
Als Master Distributor von Purafil für Nordeuropa verfügen wir über die modernsten Technologien der Gasphasenfiltration. Unser ganzheitlicher „Wheel of Clean Air“-Ansatz berücksichtigt deine spezifischen Produktionsbedingungen und entwickelt individuelle Schutzkonzepte.
Kontaktiere uns für eine kostenlose Beratung unter +49 (0) 5651‑2273‑0 oder mail@dolge-systemtechnik.de. Wir kommen gerne zu dir vor Ort und analysieren deine Luftqualität, um kostspieligen Produktionsausfällen vorzubeugen.










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